Unabhängig von Jahreszeiten und Witterung bieten die unzähligen Sehenswürdigkeiten der Umgebung immer wieder Anlass,
Ungewohntes zu entdecken und den Blick für die kleinen Dinge zu schärfen, die echte Lebensqualität bedeuten. Den alten Brauchtum
findet man im Mühlviertel überall, hier ein kleiner Auszug verschiedener Museen und Ausflugstipps:
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Karlinger Hammerschmiede
Grafenschlag 16, 4273 Unterweissenbach
Telefon: 07956/7354, Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung!
Diese alte Huf- und Hammerschmiede wurde um 1600 mit kaiserlichen Privilegien ausgestattet. Aber nicht nur die Urkunden gehen weit zurück. So ist die Esse mit 1698 und die Hammersäule mit 1796 datiert. Der Hammer zählt zu den ältesten erhaltenen in ganz Österreich. Das alte Wasserrad war infolge des langen Stillstandes vermorscht und musste durch ein neues ersetzt werden, das von 1978 bis 1996 in Betrieb war. Mit Unterstützung des Landes OÖ wurde 2004 das Wasserrad wieder neu restauriert und in Betrieb genommen.
Heimathaus Königswiesen & Zündapp-Motorrad-Museum
Marktplatz 34, 4280 Königswiesen
Telefon: 07955/6255 oder 6252, Telefax: 07955/6255-32
Öffnungszeiten: Sa 9:30-12:00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung!
marktgemeinde@koenigswiesen.at, www.koenigswiesen.at
Das Heimathaus stellt das Handwerk in den Vordergrund. Es gibt neben der Handwerkerstube einen 1898 eröffneten original Bäckereibetrieb zu besichtigen. Weiters wird Ihnen die Flachsverarbeitung, die Weberei und die Landwirtschaft aus der Vergangenheit präsentiert. Im Innenhof des Heimathauses Königswiesen befindet sich das Zündapp-Motorradmuseum. Die Geschichte der Firma Zündapp wird hier in Form von vielen Exponaten (Motorräder aber auch Nähmaschinen, Notstromaggregate ...) erzählt.
Hinterglasmuseum
Sandl 4, 4251 Sandl, Telefon: 07944/8110 Museum: 0664/4217943, Telefax: 07944/8110-14
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober: Di bis So 14:00-16:00 Uhr; Gruppenführungen nach Voranmeldung; Führungsdauer: 30 Minuten
E-Mail: museum@hinterglasmuseum-sandl.at, Internet: www.hinterglasmuseum-sandl.at
Betritt der Besucher das Museum, findet er sich zu allererst in einer ausschnitthaft angelegten Mühlvierter Stube wieder. Ca. 140 Originale zeigen die Entwicklung der Hinterglasmalerei. Ein ungewöhnlicher Blickfang im Museum ist die Inszenierung eines Malerarbeitsplatzes. Zwei lebensgroße Puppen malen und lassen sich von den Besuchern über die Schultern schauen. Das Museum informiert allgemein über die Geschichte des Glases, sowie über die Technik der Hinterglasmalerei, wie auch über Stammbäume der Malerfamilien. Die bunten Hinterglasbilder aus Sandl wurden im 19. Jahrhundert in der gesamten Donaumonarchie durch Hausierer vertrieben.
Flügelaltar, Kefermarkt
Oberer Markt 1 (Pfarrkirche), 4292 Kefermarkt
Telefon: 07947/6203 Pfarramt oder 07947/6255 Gemeindeamt
Internet: www.museumsstrasse.at
Der 1490-1497 von einem unbekannten Meister geschaffene Flügelaltar zählt zu den Hauptwerken der Gotik im deutschsprachigen Raum. Ein Altar, bei dem der grosse Reichtum im Einzelnen liegt. Die beiden Flügel zeigen Szenen aus dem Leben Mariens. In den Jahren 1852 bis 1855 wurde der schon von Holzwürmern befallene und mit Leimfarbe bestrichene Altar auf Initiative des Dichters Adalbert Stifter, der auch Konservator war, gerettet. Dabei wurde doch einiges am Altar von den Bildhauern Johann und Josef Rint verändert. Das Ergebnis der Restaurierung ist deshalb umstritten, besonders das Entfernen der Farben. Die freigelegte Maserung des Holzes lässt jedoch an manchen Tagen die Gestalten besonders plastisch erscheinen, sodass man glaubt, sie würden lebendig vor einem stehen.
Alte Marktschmiede & Huf- und Wagenschmiede
Markt 18, 4291 Lasberg, Telefon: 07947/7255-13, Fax: 07947/7255-33
Öffnungszeiten:ganzjährig: Mo-Fr 9:00-12:00 und 15:00-18:00 Uhr; Sa 9:00-12:00 Uhr und nach Anmeldung!
E-Mail: tourismuskern@lasberg.at, Internet: www.museumsstrasse.at
Die 1526 errichtete Schmiede gibt Einblick in die Arbeitswelt eines Huf- und Wagenschmiedes. Das Handwerk des Hufschmiedes war im Markt nur durch einen Meister vertreten. Seine Werkstatt befand sich seit 1526 im Haus Lasberg Nr. 18. Von diesem vermutet man, dass es eines der ältesten Häuser Lasbergs sei. Diese Huf- und Wagenschmiede wurde bis 1953 als solche betrieben. Sie ist im Urzustand erhalten und eingerichtet. Sie stellt eine besondere, in ihrer Art einmalige Attraktion dar.
Freilichtmuseum & Handwerkerhaus Stegwagner
Windhaag 14, 4263 Windhaag bei Freistadt, Telefon: 07943/6111-14, Fax: 07943/6111-4
Öffnungszeiten:1. Mai bis 31. Oktober: So und Fei 14:00-17:00 Uhr; Gruppenführungen nach Voranmeldung!
E-Mail: tourismus@windhaag-freistadt.ooe.gv.at, Internet: www.museumsstrasse.at
Das Freilichtmuseum Stegwagner zeigt mit Schneider-, Schuster-, Wagner- und Binderhandwerk, sowie Brunnenmacher und Strohdachdecker den hohen dörflichen Selbstversorgungsgrad. Etwa 200 Meter vom Waldhaus entfernt liegt am Windhaagerbach ein typisches Kleinhandwerkerhaus aus dem 17. Jahrhundert. Die Blütezeit der Dorfhandwerker wird in diesem Museum lebendig.In dem Gebäude sind eine Schuster-, Schneider- und Wagnerwerkstatt eingerichtet. Außerdem sind die Arbeitsgeräte von Strohdecker, Binder und Brunnenbauer zu sehen.
Mehr Tipps zu du den hiesigen Museen erteilt Ihnen unser Tourismusbüro.
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